Berücksichtigen Sie bitte, dass folgende Personen für eine Blutspende zumindest vorübergehend nicht geeignet sind!
Die Diagnosenliste der Fragebogenkommission definiert nachfolgende Situationen:
- Personen, die unter einer Krebs- oder Autoimmunerkrankung oder chronischen Krankheiten leiden. Eine Spende mit Hashimoto-Thyreoiditis ist möglich.
- Personen, die in den vergangenen sechs Monaten (mit oder ohne Prophylaxe) in ein Malariagebiet gereist sind.
- Personen, bei denen eine Endoskopie, eine Tätowierung oder das Stechen eines Piercings nicht länger als vier Monate zurückliegt.
- Personen nach Zeckenstich 8 Wochen
- Personen, bei denen die letzte Blutspende nicht mindestens acht Wochen zurückliegt. Frauen dürfen bis zu drei Mal jährlich und Männer vier Mal pro Jahr, divers, intersexuell, offen, ohne Angaben drei Mal pro Jahr Blut spenden.
- Personen, die in den vergangenen vier Wochen in ein Tropengebiet gereist sind.
- Personen, die in den vergangenen vier Wochen unter einer Durchfallerkrankung oder Fieber mit mehr als 38 Grad Celsius gelitten oder Antibiotika eingenommen haben.
- Personen, die eine einfache virale Erkrankung (Verkühlung oder Schnupfen) hatten und bei denen die abgeklungenen Symptome nicht mindestens 14 Tage zurückliegen.
- Personen mit Fieberblase bzw. wenn die Abheilung nicht länger als sieben bis zehn Tage zurückliegt.
- bei Allergien muss eine Desensibilisierung mindestens 72 Stunden in der Vergangenheit liegen, am Spendetag dürfen keine allergischen Erscheinungen vorliegen.
- Personen, die vor weniger als 48 Stunden gegen Grippe, Zecken, Kinderlähmung, Tetanus oder Covid-19 geimpft wurden.
- Nach Operationen, Impfungen oder der Einnahme von Medikamenten liegt die Entscheidung über die Durchführung der Blutspende beim ärztlichen Spendedienst auf der Basis bundesweit einheitlicher Listen.