Fragen & Antworten

Wir beantworten, was Sie wissen wollen

Erfahren Sie, was Sie vor, während und nach der Blutspende beachten sollten?

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Ihrer Blutspende...

Es dürfen Personen zwischen dem 18. und 60. Geburtstag (Mehrfachspender bis 65) Blutspenden. Bis zum 70. Geburtstag sind bei Gesundheit Blutspenden möglich. Sie müssten bestimmte gesundheitliche und gesetzlich vorgeschriebene Kriterien erfüllen, um Blutspenden zu dürfen. Gewicht mindestens 50 Kilogramm, Blutdruck systolisch zwischen 100 und 180, Blutdruck diastolisch zwischen 50 und 100, Puls zwischen 50 und 100.

Grenzwerte für Frauen: Hämoglobin mind. 12,5 Gramm/ 100 Milliliter, Temperatur maximal 38 Grad Celsius.

Grenzwert für Männer: Hamoglobin mind. 13,5 Gramm/ 100 Milliliter, Temperatur maximal 37,5 Grad Celsius.

Die Öffnungszeiten unserer beiden Blutbanken in St. Pölten und Mistelbach-Gänserndorf finden Sie auf der Startseite unserer Website. Auch außerhalb unserer Blutbanken werden in den Gemeinden Blutspende-Aktionen organisiert: Alle Termine finden Sie in unserer Übersicht!

Sie dürfen das großartige Gefühl erleben, mit Ihrer Blutspende ein Leben zu retten. Außerdem werden Sie nach der Untersuchung Ihres Blutes im Labor verlässlich darüber informiert, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung vorliegt. Während und nach der Blutabnahme werden Sie vom Blutspende-Team mit antialkoholischen Getränken versorgt. Und als kleine Aufmerksamkeit erhalten Sie zum Abschluss eine Überraschung.

Auch während der Corona-Pandemie werden unter strengen Hygiene-Maßnahmen Blutspende-Veranstaltungen durchgeführt. Das geschulte Personal achtet darauf, dass die Sicherheitsvorkehrungen genau eingehalten werden. Um größere Menschenansammlungen in den Spendenlokalen vermeiden zu können, bitten wir um telefonische Voranmeldung (Terminvergabe). Informieren Sie sich in den Blutbanken St. Pölten und Mistelbach-Gänserndorf per Telefon über freie Spendentermine.

Um sich vor der Blutspende persönlich ausweisen zu können, ist ein amtlicher Lichtbildausweis (Führerschein, Reisepass oder Personalausweis) mitzubringen.

Aus der Armvene der Spenderin/ des Spenders werden zirka 500 Milliliter Blut entnommen. Davon kommen geringe Mengen des Blutes in kleine Röhrchen, die zur Blutuntersuchung ins Labor gebracht werden.

Frauen dürfen vier Mal pro Jahr (nach Menopause bis zu fünf Mal jährlich), Männer maximal sechs Mal pro Jahr Blutspenden. Zwischen den Vollblutspenden muss ein zeitlicher Mindestabstand von acht Wochen eingehalten werden. Eine Thrombozytenspende ist alle 2 Wochen möglich.

Die Vorbereitung für die Blutspende dauert ungefähr 20 bis 35 Minuten: Ausfüllen des Blutspende-Fragebogens (fünf bis zehn Minuten), Registrierung (fünf Minuten), Voruntersuchung und Überprüfung der Spendekriterien (fünf bis zehn Minuten), Arztgespräch (fünf bis zehn Minuten). Danach folgt die eigentliche Blutspende: Die Dauer beträgt maximal 12 Minuten.

Für Blutspenderinnen und Blutspender steht eines im Vordergrund: das gute Gefühl, einem anderen Menschen mit der Blutspende weiterhelfen zu können. Durch Ihre Blutspende wird die Neubildung der roten Blutzellen angestoßen.

Darüber hinaus erfahren Sie Ihre Blutgruppe und Ihren Rhesus-Faktor. Es wird der Hämoglobinwert bestimmt. Sie erhalten auch die Information, ob der Verdacht auf eine Erkrankung vorliegt. Und Sie erhalten einen Blutspendeausweis.

Bei jeder Blutspende kümmert sich das geschulte Personal darum, dass alle hygienischen Maßnahmen eingehalten werden. Es wird ausschließlich steriles Einwegmaterial verwendet.

Im Wesentlichen ist jede Blutspende nebenwirkungsarm. Ein Kollaps kann durch vorheriges Essen und Trinken vermieden werden; im Falle, dass trotzdem sich ein Blutdruckabfall ereignet, sind auch Stürze und Krämpfe möglich. Durch den Einstich sind Verletzungen von Gefäßen, Nerven und Sehnen möglich, was Schmerzen und lokale blaue Flecken, aber in seltenen Fällen auch Entzündungen und Dauerschäden verursachen kann.

Bei den folgenden Umständen ist eine Blutspende leider nicht möglich: Bei Erkrankung, kurz nach einer Operation oder Endoskopie, nach einer frisch gestochenen Tätowierung oder nach dem Stechen eines Piercings, nach einem frisch gestochenen Permanent-Make-Up, kurz nach einer Impfung, bei Einnahme bestimmter Medikamente, oder kurz nach Fernreisen. Hier finden Sie eine genauere Erklärung, warum eine Blutspende (vorübergehend) nicht möglich ist!

Hier finden Sie eine genauere Übersicht!

Bei Aufenthalten in Malariagebieten wie zum Beispiel Thailand oder Vietnam muss ein Mindestabstand von sechs Monaten vom Zeitpunkt der Rückkehr bis zur Blutspende eingehalten werden. Generell führt ein Aufenthalt in den Tropen zu einer befristeten Sperre von vier Wochen.

Von der Art des Medikaments und der Grunderkrankung hängt es ab, ob Sie Blut spenden dürfen. Es gibt eine österreichweit einheitliche Medikamentenliste, die zur Entscheidung herangezogen wird.

Es hängt von der Art der Impfung ab, ob Sie 48 Stunden oder 4 Wochen von einer Blutspende ausgeschlossen werden.

Weitere Fragen vor der Blutspende?

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Blutbanken informieren Sie gerne:

Blutbank St. Pölten
02742/9004-10690

Blutbank Mistelbach-Gänserndorf
02572/9004-21541